Novavax

Mit „Novavax“ wird aktuell ein Impfstoff gegen Sars-CoV-2 entwickelt, der weder ein mRNA-, noch ein Vektorimpfstoff ist. Vielmehr handelt es sich um einen proteinbasierten Impfstoff, der mit einer „innovativen, firmeneigenen, rekombinanten Nanopartikeltechnologie“ hergestellt wird, wie der Hersteller schreibt.

Aktuell wurden die Ergebnisse einer Phase-III-Studie aus den USA und Mexiko als Preprint veröffentlicht und diese zeigen, dass eine Effektivität von 90,4% gegen eine symptomatische Infektion gegeben ist. Dies wird von einer weiteren Studie aus England bestätigt. Auch sollen die Impfnebenwirkungen geringer sein, als bei den mRNA-Impfstoffen.

Die pharmazeutisch-technische Seite könnt ihr euch HIER, HIER und HIER genauer anschauen.

Ich frage mich jetzt nur, was unsere Freunde von der Querdenkerei machen, wenn Novavax dann demnächst auf den Markt kommt. Die Ausrede mit der angeblichen Genmanipulation zieht ja dann nicht mehr, davon abgesehen, dass es natürlich von Hause aus Bullshit ohne Ende ist. Aber all jene, die sich auf diese Argumentation zurückgezogen haben, müssen sich wohl oder übel etwas Neues einfallen lassen.

Natürlich steht es so fest, wie Sonnenauf- und –untergang, dass die Wirrwutzis sich wieder einen neuen Schmarrn an „Rechtfertigung“ einfallen lassen. Denn es geht ihnen nicht um die Impfung. Es geht ihnen nicht darum, ihre Mitmenschen zu schützen, es geht ihnen nur darum, möglichst viel querulatorische Energie gegen die Allgemeinheit zu richten. Es geht ihnen nur darum, sich zu produzieren, um dann herumzustolzieren wie ein Pavian, der einen besonders großen Haufen in die Ecke gesetzt hat.

Armselige Wichte

3 Gedanken zu “Novavax

  1. Na, ich würde jede Wette eingehen: da steht „Nanopartikeltechnologie“ – und genau da werden die Dumm-Dullies ansetzen. Wird sicher sehr interessant, was die sich dazu zusammen phantasieren …

      1. Gerade das Präfix Nano wird die triggern. Das Stichwort geistert ja schon 30 Jahre um die Welt, und seit (gefühlt) 29 Jahren und elf Monaten läuft die Angstmaschine. Das ist nicht zuletzt meinen Journalistenkollegen zu verdanken, die Science-Fiction-haft über die theoretische Möglichkeit schrieben, Nanobots zu bauen, die man in den Kreislauf einschleusen könnte, um so mechanisch statt pharmazeutisch (also physikalisch statt chemisch) den Patienten zu helfen. Bald darauf entstand die Legende von Grey Goo, einer grauen Masse aus sich selbst replizierenden Nanomaschinchen. Wir kennen das Konzept aus Sci-fi-Serien als „Replikatoren“, die natürlich nie weniger wollen als das Raumschiff zu zerstören oder die Crew zu fressen.
        Fazit: Die Nanogeschichte ist komplett anschlussfähig an die 5G-Chips in der Impfe. Die Schwurbler werden höchstens sagen: „Jetzt geben es die Impfstoffhersteller schon selbst zu.“ Wetten?

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