Gefickt eingeschädelt!

Das haben’s ja gefickt eingeschädelt… aber sowas von gefickt eingeschädelt. Chapeau, soviel Cleverness hätte ich den Querdenkern gar nicht zugetraut.

Aber von Anfang an. Auch in der Heimatstadt des Onkels und in mindestens zwei Nachbarstädten demonstrieren sie jetzt auch. Bzw. gehen „spazieren“, wie es bei diesen Herrschaften so heißt. Da könnte ich mich ja auch schon komplett drüber aufregen. Als ob sie dadurch irgendwelche Einschränkungen umgehen könnten, wenn sie Demonstrationen „Spaziergang“ nennen. Das ist prä-pubertäres Klein Mäxchen-Denken. Eine Demonstration ist eine Demonstration, egal wie man sie nennt oder selbst definiert. Wenn etwas aussieht wie ein Haufen Opossumkacke, riecht wie ein Haufen Opossumkacke und sich anfühlt wie ein Haufen Opossumkacke, dann wird es schon ein Haufen Opossumkacke sein. Natürlich kann ich einen Löwen „Meerschweinchen“ nennen, aber wenn ich versuche ihn zu streicheln ist der Arm trotzdem ab. Und wenn ich zu Schokolade „Salat“ sagen, bringt die Diät auch nix. So eine Kinderkacke.

Okok, zurück zum Thema…

Also in drei Städten wird demonstriert, die Teilnehmerzahl variiert zwischen 200 und 400 Personen. Und in allen drei Städten lässt sich folgendes beobachten: ungefähr eine Stunde vor Beginn der illegalen Kundgebung füllen sich sämtliche Parkplätze recht koordiniert mit Kraftwagen aus den umliegenden thüringischen, ja sogar aus weiter entfernten sächsischen Kreisen. Diese angereisten Demonstranten machen gut 90% der Teilnehmer aus. Natürlich sind auch Kinder mit dabei, hinter irgendjemand müssen sie sich ja verstecken, die (Maul-)Helden. Und kurz nach der Veranstaltung sind alle wieder verschwunden. Teilweise konnten auch übereinstimmende Kennzeichen festgestellt werden.

Durch diese koordinierten Aktionen täuschen die Wirrwutzis vor, dass sie a) viele sind und b) es auch in den jeweiligen Städten „Widerstand“ gäbe. (Der nächste Querdenker:in, der „Wiederstand“ auf seinem Plakat schreibt, wird von mir höchstpersönlich mit dem Duden gemartert!) Das ist ungefähr so wie der Kugelfisch, der sich aufbläst, um größer und gefährlicher zu wirken.

Soviel Cleverness hätte ich den Kaspern gar nicht zugetraut. Aber das passt zu ihnen, Lug und Trug ist da ja Programm.

3 Gedanken zu “Gefickt eingeschädelt!

  1. Die Sache mit den Parkplätzen regt meine Phantasie an. Statt sich der Gefahr einer persönlichen Konfrontation auszusetzen, könnten die Demo-Beobachter einfach als Proxy die Kennzeichen der Autos notieren, um die Wege der Spaziertouristen zu dokumentieren. Das werden schon keine Poolfahrzeuge oder Leihwagen sein. Bevor jemand mit Datenschutz ankommt: Das geht auch ganz analog mit einer Kladde. Verarbeitung personenbezogener Daten fände aber eh nicht statt, weil man als Normalbürger naturgemäß nicht weiß, welche Person welches Kennzeichen am Auto hat. Datenschutzrelevant wird die Erfassung von Nummernschildern erst, wenn der Erfassende Zugang zu den Zulassungsdaten hat – und den haben nur Behörden.

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