Von Freudenscheren, Trauerflügeln und den geheimen Botschaften der Windmüller
Wer heute an einer alten Windmühle vorbeikommt, sieht in ihren Flügeln gewöhnlich vor allem das, wozu sie gebaut wurden: eine Maschine zur Nutzung des Windes. Für die Menschen vergangener Jahrhunderte konnte eine Windmühle jedoch noch etwas anderes sein. Sie war weithin sichtbarer Orientierungspunkt, Arbeitsplatz, Nachrichtenstation – und gelegentlich sogar ein gewaltiges optisches Telegramm.
Denn Windmühlen konnten sprechen.
Nicht mit Worten natürlich, sondern mit ihren Flügeln. Hielt ein Müller seine Mühle in einer bestimmten Stellung an, konnten Menschen, die mit den örtlichen Gepflogenheiten vertraut waren, daraus eine Nachricht ablesen. Eine kurze Arbeitspause ließ sich ebenso anzeigen wie Feierabend, eine Hochzeit, die Geburt eines Kindes oder ein Todesfall. In manchen Gegenden existierten darüber hinaus Signale für Reparaturen, fehlendes Mahlgut, drohende Gefahr oder andere außergewöhnliche Ereignisse.
Diese heute weitgehend vergessene Kommunikationsform wurde als Mühlensprache, Flügelsprache oder in den Niederlanden als wiekentaal beziehungsweise molentaal bezeichnet. Und wie bei einer wirklichen Sprache gab es keineswegs überall dasselbe Vokabular. Die Zeichen unterschieden sich von Gegend zu Gegend teilweise erheblich. Wer die Mühlensprache des Ammerlandes beherrschte, konnte deshalb in Ostfriesland durchaus etwas missverstehen. Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde beschreibt ausdrücklich, dass die Signale regional voneinander abwichen.
In diesem Sinne gab es tatsächlich so etwas wie Dialekte der Mühlensprache.
Eine Nachricht, die kilometerweit sichtbar war
Um zu verstehen, weshalb sich eine solche Verständigung überhaupt entwickeln konnte, muss man sich die Landschaft vor Telegraph, Telefon und Mobilfunk vorstellen. Vor allem in den flachen Gegenden Norddeutschlands und der Niederlande ragten Windmühlen weithin sichtbar über Häuser, Deiche und Felder hinaus. Ihre Flügel waren enorme Signalgeber.
Ein Müller brauchte daher weder Glocke noch Boten, um seinen Kunden mitzuteilen, dass der Betrieb ruhte. Ein Bauer, der einen Wagen mit Getreide zur Mühle bringen wollte, konnte unter günstigen Bedingungen bereits aus größerer Entfernung erkennen, ob sich die Fahrt lohnte. Die Mühlensprache hatte deshalb zunächst einen äußerst nüchternen wirtschaftlichen Sinn. Eine bestimmte Flügelstellung konnte bedeuten: kurze Pause. Eine andere: heute wird nicht mehr gearbeitet. Wieder eine andere: die Mühle ist länger außer Betrieb.
Meyers Windmühle im niedersächsischen Bardowick überliefert beispielsweise eine Unterscheidung zwischen dem „Kreuz“ als Zeichen einer kurzen Arbeitspause und der „Schere“ für eine längere Unterbrechung, etwa wegen Feierabend oder Reparaturen. Schon daran zeigt sich, dass die Flügel einer Windmühle nicht lediglich Maschinenteile waren. Sobald sie stillstanden, konnten sie gewissermaßen zu vier gigantischen Zeigern einer weithin sichtbaren Uhr werden.
Kreuz und Schere
Die grundlegenden Zeichen ließen sich allein durch wenige Grad Unterschied erzeugen. Standen zwei Flügel genau senkrecht und die anderen waagerecht, entstand ein Kreuz oder Pluszeichen. Waren die Flügel dagegen um etwa 45 Grad gedreht, bildeten sie ein Andreaskreuz – eine Schere.
Doch damit begann die eigentliche Feinheit der Kommunikation erst. Denn eine Schere konnte wiederum leicht in die eine oder andere Richtung versetzt sein. Und aus diesem kleinen Unterschied entstand eine der wohl schönsten Formen der historischen Mühlensprache: die Unterscheidung zwischen Freudenschere und Trauerschere.
In einer vielfach überlieferten nordwestdeutschen beziehungsweise niederländischen Variante standen die Flügel bei der Freudenschere ungefähr auf den gedachten Positionen ein, vier, sieben und zehn Uhr. Bei der Trauerschere lagen sie dagegen etwa auf zwei, fünf, acht und elf Uhr. Ein Audioguide der Alten Mühle Donsbrüggen beschreibt diese Stellungen ausdrücklich als Signale für Hochzeit oder Geburt einerseits und einen Trauerfall andererseits.
Der Unterschied beträgt kaum mehr als eine Achteldrehung des gesamten Flügelkreuzes. Und doch konnte diese kleine Bewegung für die Menschen der Umgebung bedeuten: In diesem Haus ist ein Kind geboren worden. Oder: In diesem Haus ist jemand gestorben.
Der kommende und der gehende Flügel
Hinter Freude und Trauer stand offenbar nicht nur eine willkürliche Vereinbarung. Die Stellung ließ sich auch symbolisch lesen. Bei einer verbreiteten niederländischen Tradition wurde die Freudenstellung so angehalten, dass ein Flügel den höchsten Punkt gewissermaßen noch erreichen wollte. Der Flügel war „kommend“. Die Bewegung schien nach oben zu weisen: etwas kommt, etwas beginnt.
Bei der Trauerstellung hatte der betreffende Flügel den höchsten Punkt bereits überschritten. Er war „gehend“. Etwas entfernte sich. Daraus entstand eine bemerkenswert poetische Symbolik. Geburt und Hochzeit gehörten zum Kommenden; Tod und Trauer zum Gehenden. Die Windmühle Johanna beschreibt die Freudenstellung entsprechend als „Kommende“: Der obere Flügel wird kurz vor dem höchsten Punkt angehalten. Angezeigt werden damit etwa Geburtstag oder Hochzeit.
Allerdings wäre es falsch, daraus einen allgemeingültigen europäischen Code zu machen. Denn gerade bei Freude und Trauer konnten sich die regionalen Konventionen umkehren.
Eine Sprache mit Dialekten
Und hier wird die Mühlensprache kulturhistorisch besonders spannend. Im südöstlichen Teil der Niederlande sowie in Teilen Belgiens waren Freude und Trauer teilweise anders codiert als im westniederländischen Bereich. Eine Dokumentation des Mühlennetzwerks KempenBroek weist ausdrücklich darauf hin, dass insbesondere in Limburg und Brabant die überlieferten Stellungen von den heute häufig publizierten „holländischen“ Varianten abweichen. Die dortige Tradition einer sogenannten kommenden Trauerstellung erstreckte sich offenbar sogar bis ins Rheinland und Teile des Achterhoek.
Das bedeutet: Eine Flügelstellung, die in einer Gegend Freude ausdrückte, konnte anderswo unter Umständen etwas anderes bedeuten. Ein besonders anschauliches deutsches Beispiel liefert das Ammerland. Dort gilt eine unbesegelte Scherenstellung von ungefähr 45 Grad als Zeichen einer längeren Ruhepause. In Ostfriesland konnte eine sehr ähnliche Stellung dagegen als Freudenstellung verstanden werden. Von einer normierten „Internationalen Mühlensprache“ kann also keine Rede sein. Viel eher handelte es sich um lokale Zeichensysteme, die durch Gewohnheit und Überlieferung verständlich wurden. Wie Dialekte waren sie miteinander verwandt, ohne vollkommen identisch zu sein.
Und noch etwas konnte die Bedeutung verändern: Nicht nur die Stellung der Flügel spielte eine Rolle, sondern teilweise auch ihre Ausstattung. Ob Segeltuch aufgezogen war, Jalousien geöffnet oder geschlossen waren oder zusätzlicher Schmuck angebracht wurde, konnte eine Nachricht verändern oder ergänzen.
Wenn kein Korn da war
Ein schönes Beispiel zeigt, wie praktisch diese Sprache sein konnte. In niederländischen Überlieferungen findet sich eine Flügelstellung, mit der signalisiert wurde, dass der Müller gerade nichts zu mahlen hatte. Für die Bauern bedeutete dies keineswegs, dass sie fernbleiben sollten – im Gegenteil. Wer jetzt Korn brachte, konnte sofort bedient werden.
Eine umfassende ältere Untersuchung über Windmühlen beschreibt für die Niederlande mehrere solcher Signale: Ende der Tagesarbeit, fehlendes Mahlgut, längere Betriebsunterbrechung, Familienfeiern, Trauerfälle oder Arbeiten an den Mühlsteinen. Bemerkenswert ist auch dort der ausdrückliche Hinweis, dass selbst innerhalb der Niederlande beispielsweise Friesland oder der Achterhoek einzelne Stellungen anders interpretierten.
Die Windmühle war damit eine Art vorindustrielles Betriebsdisplay. „Geöffnet“, „Pause“, „Reparatur“, „sofortige Bedienung möglich“ – all das konnte der Kunde bereits sehen, bevor er den Hof des Müllers erreichte.
Geburt, Hochzeit und Tod
Doch gerade weil Müllerfamilien häufig über Generationen an demselben Ort lebten und die Mühle weithin sichtbar war, wurde aus dieser betrieblichen Zeichensprache zugleich eine soziale. Eine Hochzeit ließ sich durch die Freudenschere anzeigen. Dasselbe galt vielerorts für die Geburt eines Kindes oder eine Taufe. Manchmal wurde die Mühle zusätzlich geschmückt. Fahnen, Grün oder anderer Zierrat machten aus der Maschine beinahe ein öffentliches Festzeichen.
Eine historische Darstellung der niederländischen Mühlentradition erwähnt unter anderem Schmuck an Flügelspitzen sowie Fahnen und sogar kleine geschmückte Bäume anlässlich von Hochzeiten, Geburten oder Pfingsten. Umgekehrt konnte ein Todesfall sichtbar gemacht werden. Damit übernahm die Mühle eine Funktion, die in anderen Regionen Kirchenglocken erfüllten. Noch bevor eine Nachricht persönlich von Haus zu Haus gelangt war, konnte die Landschaft selbst gewissermaßen zeigen, dass in einer Familie Trauer herrschte.
Das hatte auch eine soziale Dimension. Wer eine Trauerstellung sah, wusste, weshalb die Mühle ruhte. Man wusste aber zugleich, dass Rücksicht angebracht war. Die Mühle teilte nicht lediglich eine Information mit. Sie machte einen Zustand der Dorfgemeinschaft sichtbar.
Nachrichten über Wasser und Deiche
Besonders ausgeprägt musste diese Kommunikationsfunktion dort sein, wo nicht eine einzelne Mühle stand, sondern ganze Gruppen von Windmühlen zusammenarbeiteten – vor allem in den niederländischen Polderlandschaften. Dort dienten Windmühlen nicht nur zum Mahlen von Getreide, sondern vor allem zur Entwässerung. Mehrere Mühlen konnten als technisches System hintereinander geschaltet sein. Kommunikation war deshalb unmittelbar betriebsnotwendig.
Eine niederländische Darstellung zur molentaal beschreibt, dass in Poldergebieten einzelne Mühlen eine Art Bereitschaftsdienst hatten. Bei guter Sicht konnten Anweisungen zum Beginn des Pumpbetriebes durch Flügelstellungen weitergegeben werden. Das ist ein wichtiger Punkt, denn es zeigt, dass die Mühlensprache nicht ausschließlich aus folkloristischen Zeichen für Hochzeit und Trauer bestand. Sie konnte Teil einer technischen Kommunikationsinfrastruktur sein. Das Flügelkreuz war in solchen Fällen Signalapparat.
Protest gegen die Obrigkeit?
Noch kurioser werden Überlieferungen, nach denen Müller mit ihren Flügeln sogar politische Botschaften aussenden konnten. Verschiedene heutige Mühlenvereine führen unter den traditionellen Signalen eine Stellung auf, die als „Protest gegen die Obrigkeit“ gedeutet wird. Ebenso findet sich ein Zeichen für drohende Gefahr. Die Brauns-Mühle Büttgen dokumentiert beispielsweise ein neunstufiges System, das neben Betriebszuständen, Familienfeiern und Trauer auch „Protest gegen Obrigkeit“ sowie „Es droht Gefahr“ enthält.
Hier ist allerdings historische Vorsicht angebracht. Solche Tabellen suggerieren leicht, es habe einen über Jahrhunderte feststehenden Code mit neun exakt definierten Nachrichten gegeben. Dafür ist die Überlieferung wesentlich unübersichtlicher. In einer wissenschaftlichen Untersuchung über niederländische Windmühlen findet sich allerdings tatsächlich ein sogenanntes Protestzeichen bei Poldermühlen. Gemeint war dort jedoch sehr konkret ein Protest gegenüber der Polderverwaltung, beispielsweise wenn verschmutzte Gräben dazu führten, dass Wasser nicht schnell genug zur Mühle gelangte. Der „Protest gegen die Obrigkeit“ war also vermutlich weniger revolutionäres Fanal als betrieblicher Beschwerdebrief in Flügelform. Doch gerade das macht ihn fast noch interessanter.
Feueralarm am Horizont
Auch Gefahren konnten über Mühlen sichtbar werden. Das war keineswegs nebensächlich. Viele Windmühlen bestanden zu großen Teilen aus Holz, ihre Dächer waren häufig mit Reet gedeckt, und im Inneren befanden sich ständig bewegte Holzteile, Mehlstaub und andere brandgefährliche Materialien.
Aus der niederländischen Zaangegend ist eine besondere Flügelstellung für Mühlen in der Nähe eines Brandes überliefert. Die betreffenden Mühlen hielten sich damit offenbar betriebsbereit, um nötigenfalls die Flügel bewegen und niedergehende Funken abwehren zu können. Damit führte der gleiche Signalapparat, der an einem Tag eine Hochzeit verkündete, an einem anderen möglicherweise vor Augen, dass irgendwo Feuer ausgebrochen war.
Geheime Botschaften im Krieg
Und schließlich besitzt die Mühlensprache noch eine beinahe filmreife Seite. Während der deutschen Besetzung der Niederlande im Zweiten Weltkrieg sollen Flügelstellungen auch für geheime Warnungen verwendet worden sein. Niederländische Mühlenliteratur berichtet von Absprachen zwischen Müllern, mit denen beispielsweise vor Razzien gegen versteckte Personen gewarnt werden konnte. Das Mühlennetzwerk KempenBroek überliefert ebenfalls, dass Flügelstellungen während des Krieges zur Kennzeichnung sicherer oder gefährlicher Gebiete verwendet wurden.
Dabei sollte man sich allerdings keine europaweit organisierte Geheimschrift vorstellen. Gerade weil die Flügelsprache regional unterschiedlich war, eignete sie sich für lokale Absprachen besonders gut. Eine scheinbar harmlose Mühlenstellung konnte für Eingeweihte eine vereinbarte Bedeutung besitzen, während ein Außenstehender lediglich eine stillstehende Windmühle sah. Eine Maschine des vorindustriellen Zeitalters wurde damit zeitweilig zu einem optischen Nachrichtensystem des Widerstands.
Warum gerade Mühlen?
Dass sich ausgerechnet um Windmühlen eine solche Sprache entwickeln konnte, war kein Zufall. Kaum ein anderes alltägliches Bauwerk verband drei Eigenschaften so vollkommen miteinander: Windmühlen standen häufig exponiert, sie waren aus großer Entfernung erkennbar, und sie besaßen mit ihren vier Flügeln bewegliche Elemente, deren Stellung gezielt verändert werden konnte.
Dazu kam ihre gesellschaftliche Bedeutung. Der Müller war kein beliebiger Handwerker. Fast jeder Bauer benötigte seine Dienste. Getreide musste gemahlen werden, und in den Poldergebieten hing sogar die Trockenhaltung ganzer Landschaften von den Mühlen ab. Eine Windmühle stand deshalb zugleich außerhalb des Dorfes und mitten in seinem sozialen Leben. Was an ihren Flügeln geschah, wurde gesehen.
Keine Geheimschrift, sondern Gebrauchssprache
Der moderne Betrachter ist versucht, aus der Mühlensprache ein ausgeklügeltes Codesystem zu machen – eine Art optisches Morsealphabet des 18. Jahrhunderts. Das wäre übertrieben. Es gab offenbar keine unbegrenzte Zahl von Botschaften, keine komplizierte Grammatik und schon gar keine allgemein verbindliche Norm. Die Zeichen bestanden aus einem überschaubaren Repertoire weithin erkennbarer Stellungen und zusätzlicher Merkmale wie Besegelung oder Schmuck. Doch gerade darin liegt ihre historische Bedeutung.
Die Mühlensprache zeigt, wie erfinderisch vormoderne Gesellschaften vorhandene Technik zur Kommunikation nutzten. Die Menschen brauchten dafür keine eigens gebauten Signalstationen. Sie verwendeten eine Maschine, die ohnehin weithin sichtbar in der Landschaft stand.
Und sie zeigt etwas Zweites: Kommunikation funktioniert nicht allein durch Zeichen, sondern durch gemeinsames Wissen. Vier Flügel im Wind sind zunächst nur vier Flügel im Wind. Erst wenn eine Gemeinschaft weiß, dass ein kurz vor dem höchsten Punkt stehender Flügel „Freude“ bedeutet, wird daraus eine Nachricht.
Eine verschwundene Sprache der Landschaft
Mit dem Niedergang der gewerblichen Windmüllerei im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert verlor auch diese Kommunikation ihre alltägliche Funktion. Motor-, Dampf- und Elektromühlen benötigten keine weithin sichtbaren Flügel mehr, und Telefon und moderne Verkehrsmittel machten die alte Nachrichtentechnik ohnehin überflüssig.
Ganz verschwunden ist sie dennoch nicht. Viele restaurierte historische Windmühlen pflegen die Flügelsprache weiterhin. Bei Hochzeiten werden Mühlen in Freudenschere gestellt, nach dem Tod eines Vereinsmitglieds gelegentlich in Trauerstellung. Was einst alltägliche Kommunikation war, ist damit selbst zum Denkmal geworden.
Vielleicht liegt darin auch der eigentümliche Reiz dieser fast vergessenen Sprache. Unsere Gegenwart kommuniziert in Sekundenbruchteilen über Kontinente hinweg. Nachrichten erscheinen auf Displays, verschwinden wieder, werden weitergeleitet und vergessen. Die Nachricht eines Müllers dagegen bestand aus vier riesigen Balken am Horizont.
Ein paar Grad nach links: Ein Kind ist geboren.
Ein paar Grad nach rechts: Jemand ist gestorben.
Ein Kreuz: Der Müller macht Pause.
Eine Schere: Heute wird nicht mehr gemahlen.
Und wer die Zeichen kannte, brauchte keine weitere Erklärung.
Die Landschaft hatte gesprochen.