René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 7

WerkGuénon wird von Antoine Compagnon im Vorwort zu Xavier Accarts Guénon ou le renversement des clartés als "der Denker der Tradition und sicherlich einer der einflussreichsten Intellektuellen des 20e Jahrhunderts" vorgestellt. Guénon gründete keine Schule, da er nie die Rolle eines spirituellen Lehrers spielen und Schüler haben wollte. Er hat sich immer als bloßer Übermittler … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 7

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 6

Während der Besatzung: Ein "Ferment des geistigen Widerstands". Während des Krieges wurde Guénon viel gelesen. Sein Werk diente als "Ferment des geistigen Widerstands" im besiegten Frankreich. So vertieften sich beispielsweise René Daumal, Max-Paul Fouchet und Simone Weil in das Studium seiner Bücher. Junge Schriftsteller, die "der Scheidung zwischen Worten und Dingen überdrüssig waren und nach … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 6

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 5

Rückzug der Politik angesichts des Aufstiegs des Totalitarismus Für die französische intellektuelle Welt war Guénon völlig verschwunden. Er schrieb zwar regelmäßig für Le Voile d'Isis, aber die Zahl der Abonnenten der Zeitschrift betrug nur etwa 500. Andererseits konzentrierte sich Guénon mehr auf doktrinäre Aspekte, die nur ein viel kleineres Publikum interessierten. Darüber hinaus hatten selbst … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 5

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 4

1927-1929: Die "Scharnierzeit" Die Einheit der spirituellen Traditionen der Menschheit offenbaren Mit dem Jahr 1927 begann, was Xavier Accart als "Scharnierperiode" (1927-1931) in Guénons Leben bezeichnete. Seine neuen Veröffentlichungen, *Der König der Welt* und *Die Krise der modernen Welt*, stießen auf zahlreiche Kritiken. Gleichzeitig musste Guénon schwere private Probleme bewältigen, insbesondere die Krankheit seiner Frau, … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 4

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 3

1918-1927: Wiederaufbau einer spirituellen Elite im Westen Erste Veröffentlichungen und erste Brüche Nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 beschloss Guénon, wie Xavier Accart erklärt, die intellektuelle Bühne zu betreten. Er versuchte, in die beiden Reste der traditionellen westlichen Gesellschaft des Mittelalters zu intervenieren: die säkularisierte Universität und die Neo-Thomisten, die der Action française nahe … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 3

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 2

Erneuerter Templerorden und gnostische Kirche Ein "seltsames" Ereignis beschleunigte den Bruch mit den Papus-Gruppen: Im Januar 1908 (also vor dem II. Spiritualistischen und Freimaurerischen Kongress von Papus im Juni) fanden im Hotel in der Rue des Canettes 17 Sitzungen des automatischen Schreibens statt, an denen Mitglieder des Martinistenordens teilnahmen. Eine "Entität", die sich als Jacques … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 2

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 1

Die Okkultismus/Spiritismus-Szene, die sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts gebildet hatte, spülte schon einige recht interessante Charaktere nach oben. Allan Kardec, Helena Blavatsky, Arthur Edward Waite, Aleister Crowley, Rudolf Steiner oder Karl Maria Wiligut seien an dieser Stelle genannt. Eine Persönlichkeit, die in Deutschland eher weniger bekannt ist, ist der Franzose René Guénon.  Guénons Werk … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 1

„Willst du nicht mein Bruder sein, …“

… so schlag ich dir den Schädel ein“, sprach der Täter. Antwortet das Opfer: „Hast du mich auf die linke Wange geschlagen, so halte ich dir die auch die rechte hin!“ Eine wichtige Bemerkung zu den christlichen Moralvorschriften: Sie sind als Leitlinien für Gesellschaften oder globalisierte Staaten unbrauchbar, sie sind nur als individuelles Regelwerk – … Weiterlesen „Willst du nicht mein Bruder sein, …“

Okkultismus im Dritten Reich – Die Aktion Siderisches Pendel

Bei einem „siderischen Pendel“ handelt es sich um einen Anhänger aus Metall, Glas, Kristall, Holz oder anderen Materialien, der zumeist als Kegel, aber auch als Kugel, Ring, Stäbchen, Figur oder anderweitig gestaltet ist und an einer Schnur, einem Faden oder einer Kette hängt. Also das klassische Pendel, wie wir es aus den üblichen Darstellungen kennen. … Weiterlesen Okkultismus im Dritten Reich – Die Aktion Siderisches Pendel

Ein kurzer Blick auf die Antarktisforschung der DDR

Vor 65 Jahren genau begann man in Deutschland wieder mit der aktiven Antarktisforschung nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, indemdie Potsdamer Meteorologen Günter Skeib, Joachim Kolbig und Hans-Christian Popp an der 5. Sowjetischen Antarktisexpedition von 1959 bis 1961 teilnahmen.Zwanzig Jahre, nachdem die „Schwabenland“ als letztes deutsches Expeditionsschiff die Antarktis verlassen hatte. Die Antarktisforschung war für … Weiterlesen Ein kurzer Blick auf die Antarktisforschung der DDR