Panik

Sie kommt plötzlich über dich wie eine Lawine, es braucht noch nicht einmal einen konkreten Anlass und sie ist da: die Panikattacke.

Sie umgibt dich vollständig, du kannst nichts dagegen tun. Dein Herz jagt, dein Herz stolpert, du zitterst, Schweiß bricht aus, dir ist übel, du erbrichst, du bekommst keine Luft, du denkst, dass du einen Herzinfarkt hast, so wie sich der Brustkorb zusammenzieht, du hast Todesangst, du hast Angst durchzudrehen, es fühlt sich an, als würdest Du neben Dir stehen. Du möchtest schreien, aber du bekommst keinen Ton heraus. Es sind die schlimmsten Qualen, die man sich vorstellen kann.

Und das Schlimmste: niemand weiß, was in dir vorgeht. Niemand kann Dir helfen. All die Ratschläge, die Du vorher gelesen hast, alle Ratgeber, all das ist weg.

Nach einer halben Stunde klingt die Panikattacke ab, aber Du bist körperlich und psychisch fertig. Und alle sagen, du sollst Dich nicht so anstellen.

3 Gedanken zu “Panik

  1. Das beschreibt exakt meine erste und einzige Panikattacke. Ich war alleine zuhause (lebe alleine) und machte Homeoffice. Aus heiterem Himmel fing ich an zu heulen, machte das Notebook aus und plötzlich verkrampften sich meine Hände, dazu kam Herzrasen und beim Telefonat mit der Rettungsstelle konnte ich nicht mehr richtig sprechen. Ich dachte, ich hätte einen Schlaganfall!
    Hätte nie geglaubt, dass mir so etwas passieren könnte, es war der Horror.

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