Alle Jahre wieder

Heute ist der 19. Juli. Morgen ist der 20. Juli. Der 20. Juli 2024. Morgen jährt sich also zum 80. Mal das Attentat von Stauffenberg auf Hitler. Und ich wie die Nacht dem Tag, der Sonnenschein dem Regen ist es eine Gewissheit, dass Morgen, nach dem ersten Gedenkpost an Stauffenberg die moralinsauren Maulhelden erwachen und … Weiterlesen Alle Jahre wieder

Kaspar Hauser – Aenigma sui temporis

1. Vorbemerkung Es ist nun 185 Jahre her, seit auf dem Unschlittplatz in Nürnberg ein junger Mann stand, kaum fähig sich zu artikulieren, einen Zettel in der Hand. Niemand konnte ahnen, welche Geheimnisse um den jungen Mann gewoben wurden und vor allem ahnte niemand, dass sein Schicksal selbst heute noch Menschen interessieren würde. In diesen … Weiterlesen Kaspar Hauser – Aenigma sui temporis

Wo sind die Hakenkreuzfahnen in der Antarktis geblieben?

Immer wieder erreichen mich Anfragen zu meinem Buch „Von Eis-Nazis, Flugscheiben und geheimen U-Booten: Die Wahrheit über Neuschwabenland“ und lustigerweise beschäftigen sich die meisten mit der Frage, was aus den in der Antarktis abgeworfenen Markierungsfahnen geworden ist. Warum gerade das Schicksal dieser Fahnen die Menschen so interessiert, frage ich mich schon. Vielleicht kommt es von … Weiterlesen Wo sind die Hakenkreuzfahnen in der Antarktis geblieben?

Dampfplauderei hilft nicht gegen Antisemitismus

Ich habe ja aktuell ein massives Verständnisproblem. Seitdem die Hamas am 7. Oktober 2023 rund um den Gaza-Streifen ein barbarisches Gemetzel veranstaltet hat und daraufhin die IDF losgeschickt wurde, um die Geiseln zu befreien, gibt es weltweit massive antisemitische Ausschreitungen, die sich unter dem Deckmäntelchen der „Israel-Kritik“ einen pseudo-demokratischen Anstrich geben. Warum jetzt allerdings etwa … Weiterlesen Dampfplauderei hilft nicht gegen Antisemitismus

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 7

WerkGuénon wird von Antoine Compagnon im Vorwort zu Xavier Accarts Guénon ou le renversement des clartés als "der Denker der Tradition und sicherlich einer der einflussreichsten Intellektuellen des 20e Jahrhunderts" vorgestellt. Guénon gründete keine Schule, da er nie die Rolle eines spirituellen Lehrers spielen und Schüler haben wollte. Er hat sich immer als bloßer Übermittler … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 7

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 6

Während der Besatzung: Ein "Ferment des geistigen Widerstands". Während des Krieges wurde Guénon viel gelesen. Sein Werk diente als "Ferment des geistigen Widerstands" im besiegten Frankreich. So vertieften sich beispielsweise René Daumal, Max-Paul Fouchet und Simone Weil in das Studium seiner Bücher. Junge Schriftsteller, die "der Scheidung zwischen Worten und Dingen überdrüssig waren und nach … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 6

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 5

Rückzug der Politik angesichts des Aufstiegs des Totalitarismus Für die französische intellektuelle Welt war Guénon völlig verschwunden. Er schrieb zwar regelmäßig für Le Voile d'Isis, aber die Zahl der Abonnenten der Zeitschrift betrug nur etwa 500. Andererseits konzentrierte sich Guénon mehr auf doktrinäre Aspekte, die nur ein viel kleineres Publikum interessierten. Darüber hinaus hatten selbst … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 5

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 4

1927-1929: Die "Scharnierzeit" Die Einheit der spirituellen Traditionen der Menschheit offenbaren Mit dem Jahr 1927 begann, was Xavier Accart als "Scharnierperiode" (1927-1931) in Guénons Leben bezeichnete. Seine neuen Veröffentlichungen, *Der König der Welt* und *Die Krise der modernen Welt*, stießen auf zahlreiche Kritiken. Gleichzeitig musste Guénon schwere private Probleme bewältigen, insbesondere die Krankheit seiner Frau, … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 4

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 3

1918-1927: Wiederaufbau einer spirituellen Elite im Westen Erste Veröffentlichungen und erste Brüche Nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 beschloss Guénon, wie Xavier Accart erklärt, die intellektuelle Bühne zu betreten. Er versuchte, in die beiden Reste der traditionellen westlichen Gesellschaft des Mittelalters zu intervenieren: die säkularisierte Universität und die Neo-Thomisten, die der Action française nahe … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 3

René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 2

Erneuerter Templerorden und gnostische Kirche Ein "seltsames" Ereignis beschleunigte den Bruch mit den Papus-Gruppen: Im Januar 1908 (also vor dem II. Spiritualistischen und Freimaurerischen Kongress von Papus im Juni) fanden im Hotel in der Rue des Canettes 17 Sitzungen des automatischen Schreibens statt, an denen Mitglieder des Martinistenordens teilnahmen. Eine "Entität", die sich als Jacques … Weiterlesen René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur – Teil 2